Der Kompo­nist Franz Liszt

Franz Liszt Museum Bayreuth © Lorenzo Moscia

Noch heute sind Spuren Liszts in Bayreuth zu finden, neben dem Liszt-Museum, sein Mausoleum auf dem Stadtfriedhof und im Rokokosaal der Steingraeber & Söhne Klaviermanufaktur der original Liszt-Flügel von 1873.

Ein Kompo­nist der Romantik

Liszt das Wunderkind

Franz Liszt wurde im heutigen Öster­reich geboren und wurde schon früh von seinem Vater geför­dert. Der Fami­li­en­vater erkannte das außer­ge­wöhn­liche Talent seines Sohnes und unter­rich­tete den damals sechs­jäh­rigen selbst am Klavier. Nach den ersten erfolg­rei­chen öffent­li­chen Auftritten beschloss die Familie 1821 nach Wien zu ziehen um eine weiter­füh­rende Ausbil­dung am Klavier anzu­streben. Nach inten­siven Jahren des Unter­richts von Czerny und Salieri führt der Weg Liszt weiter nach Paris um sich für seine erste Konzert­reise durch Frank­reich und England vorzu­be­reiten. Der aufstre­bende Stern am Musik­himmel wurde jedoch vom Tod seines Vaters schwer getroffen. Liszt stürzte in eine schwere Krise und verschwand fast voll­kommen aus der Konzert­welt für unge­fähr zwei Jahre. Um sein Leben jedoch weiterhin zu finan­zieren fing der 17 — Jährige an Klavier­un­ter­richt zu geben.

Mit seiner ersten Ehefrau Marie d’Ar­goult bekam der Musiker drei gemein­same Kinder. Sein zweites Kind, seine Tochter Cosima, wird später den in Bayreuth bekannten Kompo­nisten Richard Wagner heiraten. Nachdem die Ehe mit der Fran­zösin 1839 schei­terte, begab er sich erneut auf eine Reise durch ganz Europa und entwi­ckelt sich und seine Musik immer weiter. Seine Virtuo­sen­lauf­bahn endete mit der Einstel­lung als Hofka­pell­meister in Weimar. In Weimar kehrte Ruhe in Franz Liszt’ Leben ein und er fand die Zeit für sympho­ni­sche Dich­tungen, Klavier­kon­zerte und Orches­ter­werke. Der Haupt­teil seiner Werke entstand während dieser Zeit.

Franz Liszt in Bayreuth

Als Franz Liszt im Juli 1886 die Bayreu­ther Fest­spiele besuchte, war er bereits schwer erkrankt. Er wohnte im Haus des Ober­förs­ters Fröhlig, unmit­telbar neben der Villa Wahn­fried, in der seine Tochter Cosima Wagner mit ihren Kindern lebte. In der Nacht vom 31. Juli zum 1. August verstarb Franz Liszt im Beisein Cosimas und wurde am 3. August auf dem Bayreu­ther Stadt­friedhof beigesetzt. Das Ster­be­haus in der Wahn­fried­straße 9 ist seit 1993 das Franz-Liszt-Museum in Bayreuth. Eine Liszt-Büste von Arno Breker steht auf dem Grünen Hügel, im Park vor dem Fest­spiel­haus, unweit der Breker-Büste von Richard Wagner.

Noch heute sind Spuren von Franz Liszt in der Wagner­stadt zu finden, neben dem Liszt-Museum, sein Mauso­leum auf dem Stadt­friedhof und im Roko­ko­saal der Stein­gra­eber & Söhne Klavier­ma­nu­faktur der original Liszt-Flügel von 1873. Dort spielte der Kompo­nist mit seinen Freunden und Kollegen und gab auch öffent­liche Konzerte. Auch heute gibt es noch regel­mäßig Konzerte auf dem Liszt-Flügel.


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