UNESCO Welt­erbe Mark­gräf­li­ches Opern­haus

Das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth, seit 2012 UNESCO-Welterbe und nach umfangreicher Restaurierung 2018 wiedereröffnet, zählt zu den schönsten Barocktheatern der Welt.

 

Aktu­elle Infor­ma­tion der Schlös­ser­ver­wal­tung

Ab dem 30. Mai ist das Opern­haus wieder für Besu­cher zugäng­lich. Bitte rechnen Sie mit mögli­chen Warte­zeiten und Einschrän­kungen wie geän­derten Wege­füh­rungen oder Raum­schlie­ßungen. Beachten Sie außerdem die neuen Sicher­heits­maß­nahmen in der neben­ste­henden Infobox.

 

Zu Archi­tektur und Geschichte

Das Mark­gräf­liche Opern­haus ist das best­erhal­tene Beispiel eines frei­ste­henden baro­cken Hofthea­ters. Vorbilder waren die größten Opern­häuser der Zeit in Wien und Dresden. Als einzig­ar­tiges Monu­ment der Fest- und Musik­kultur des 18. Jahr­hun­dert steht es seit 2012 auf der Liste des UNESCO Welt­kul­tur­erbes.

Trei­bende Kraft hinter dem Ausnah­me­pro­jekt war die musik- und thea­ter­be­geis­terte Mark­gräfin Wilhel­mine von Bran­den­burg-Bayreuth (1709–1758). Anlass der Errich­tung war die 1748 gefei­erte Hoch­zeit ihrer einzigen Tochter, Elisa­beth Frie­de­rike Sophie, mit Herzog Carl Eugen von Würt­tem­berg. Der Archi­tekt des neuen Opern­hauses war der führende Thea­ter­ar­chi­tekt der Zeit, der Italiener Giuseppe Galli Bibiena. Die Bauauf­sicht vor Ort über­nahm sein Sohn Carlo Galli Bibiena. Er schuf bis zum Tod der Mark­gräfin zahl­reiche Bühnen­bild­ent­würfe und Fest­de­ko­ra­tionen.

Das Mark­gräf­liche Opern­haus folgt dem Typus des italie­ni­schen Logen­thea­ters. Das aus Holz und Lein­wand gefer­tigte, voll­ständig erhal­tene Logen­haus ist als selbst­tra­gende Konstruk­tion in die stei­nerne Gebäu­de­hülle einge­stellt. Der Innen­ausbau des Thea­ters erfolgte in kürzester Zeit mit zum Teil vorge­fer­tigten und außer­halb der Baustelle bemalten hölzernen Archi­tek­tur­glie­dern und gefassten Skulp­turen. In weniger als vier Jahren Bauzeit entstand von 1744 bis 1748 ein Meis­ter­werk baro­cker Fest­ar­chi­tektur.

Ein Eindruck von der ursprüng­li­chen Farbig­keit des Logen­hauses konnte durch die von 2013 bis 2018 durch­ge­führte umfas­sende Restau­rie­rung wieder­ge­wonnen werden.

Zuschau­er­raum und Bühne bilden eine Einheit. Dem großen, von Säulen gerahmten Bühnen­portal steht an der Rück­seite des Zuschau­er­raums die Fürs­ten­loge gegen­über. Wie an der Bühnen­front dient auch hier das Skulp­ture­n­en­semble der Verherr­li­chung der Dynastie der Hohen­zol­lern und der Auftrag­geber, Mark­graf Fried­rich und Mark­gräfin Wilhel­mine von Bran­den­burg-Bayreuth.

Am 12. April 2018 eröff­nete das Opern­haus nach fast sechs Jahren Restau­ra­tion in die der Frei­staat Bayern rund 30 Millionen Euro inves­tierte.

(Text­quelle: Baye­ri­sche Schlös­ser­ver­wal­tung)

Einblick in das Mark­gräf­liche Opern­haus

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