Das Schloss Fantaisie mit Schlosspark

Schloss Fantaisie © Thomas Köhler

Das Schloss Fantaisie wurde westlich von Bayreuth in Donndorf erbaut und diente als Sommerrefugium der Bayreuther Markgrafen.

Aktuelle Information der Schlösserverwaltung

Schloss Fantaisie ist für Besucher zugänglich; die Personenzahl ist jedoch begrenzt. Führungen und Gruppenbesuche sind aktuell leider nicht möglich.

Bitte rechnen Sie mit Wartezeiten und Einschränkungen wie geänderten Wegeführungen oder Raumschließungen.

Für den Besuch all unserer Sehenswürdigkeiten gelten die bekannten Hygiene- und Verhaltensregeln.

Hier finden Sie Hinweise und FAQ zur Besichtigung/ Schutzmaßnahmen zur Eindämmung von COVID-19.

Das Schloss Fantaisie

Die Sommer­re­si­denz der Markgrafen

Das Schloss Fantaisie findet seinen Anfang 1761, als Mark­graf Fried­rich von Bran­den­burg-Bayreuth mit dem Bau eines neuen Sommer­re­fu­giums begann. Als Inspi­ra­tion für den Bau dienten ihm seine zahl­rei­chen Eindrücke seiner Itali­en­reise. Nach Fried­richs Tod erbte seine einzige Tochter Frie­de­rike Sophie die Anlage. Sie gestal­tete diese nach ihren persön­li­chen Wünschen um und stellte das Anwesen 1763 fertig. Ihr neuer Sommer­sitz in Donn­dorf glänzte nicht nur mit seiner ausge­fal­lenen Park­an­lage, sondern auch mit dem 1765 voll­endeten Intar­si­en­ka­bi­nett. Heute lässt sich eine aufwän­dige Kopie des Kabi­nettes im West­flügel des Schlosses besichtigen.

Das Garten­kunst-Museum

Seit Juli 2000 findet man im Schloss Fantaisie das damals erste deut­sche Museum. Das Beson­dere an dem Museum ist, dass es ausschließ­lich der Geschichte der Garten­kunst gewidmet ist. Die Besu­cher erleben hier eine sorg­fältig ausge­wählte Samm­lung an Ausstel­lungs­stü­cken, welche reprä­sen­tativ für die Garten­ge­schichte des 17. und 19. Jahr­hun­derts stehen. Das außer­ge­wöhn­liche Konzept des Museum hilft dabei die Expo­nate anders wahr­zu­nehmen und bietet dadurch den Besu­chern ein ganz beson­deres Erlebnis während der Besichtigung.

http://www.gartenkunst-museum.de

 

Der Schloss­park Fantaisie

Park­an­lage um das Schloss Fantaisie

Das Schloss Fantaisie ist umgeben von einer groß­zü­gigen Park­an­lage.

Ähnlich wie die Eremi­tage im Herzen Bayreuths, hat auch der Schloss­park Fantaisie eine lange Geschichte. Der Garten spie­gelt primär drei Stil­phasen zwischen dem 18. und 19. Jahr­hun­dert wieder:

  • den Rokoko
  • die Empfind­sam­keit
  • und den Historismus.

Für Ihren nächsten Spazier­gang bietet der Park verschie­dene Attrak­tionen. In der reiz­vollen Anlage finden sich neben einem großen Spring­brunnen mit Wasser­spielen auch verwin­kelte Ecken mit kleinen Gruften, Fels­for­ma­tionen und Skulpturen.

Die Liebe für das Detail verwan­delte den Schloss­park Fantaisie über die Jahre hinweg zu einem außer­ge­wöhn­li­chen Ausflugsort. Durch Restau­rie­rungs­ar­beiten in den 90er Jahren erstrahlt heut­zu­tage der Park wieder in seinem alten Glanz.

Prin­zessin Friederike-Weg

Der geschichts­träch­tige Weg erhielt seinen Namen in Erin­ne­rung an Prin­zessin Frie­de­rike Sophie, der einzigen Tochter von Wilhel­mine von Bayreuth und Mark­graf Friedrich.

Karte des Friederike-Wegs im Schlosspark Fantaisie

Er befindet sich im erwei­terten Park von Schloss Fantaisie, der im Jahr 1765 fertig­ge­stellten Sommer­re­si­denz des Mark­grafen und wurde 2016 aus histo­ri­schen Relikten auf seiner ursprüng­li­chen Trasse wieder zum Leben erweckt.

Auf 450 Metern Länge erlebt man begeh­bare Geschichte:

  • Den Weiher mit seiner zugäng­li­chen Insel, auf der die Herr­schaften damals zum Kaffee einluden.
  • Die Fran­zo­sen­bruck als orgi­nell gestal­tetes Felsentor.
  • Den kleinen Bergsee am Fuße des Aufstieges zum Sieges­turm, vorbei an impo­santen Felsformationen.

Schlosspark Fantaisie Friederike-Weg Highlights

Vom Sieges­turm fällt der Blick auf Schloss Fantaisie.

Die Bogen‑, Treppen‑, und Sitz­ele­mente stammen aus der Mark­gra­fen­zeit. Der Sieges­turm wurde nach dem Deutsch-Fran­zö­si­schen Krieg von 1870/71 errichtet.

 


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