Das Schloss Fantaisie mit Schloss­park

Schloss Fantaisie © Thomas Köhler

Das Schloss Fantaisie wurde westlich von Bayreuth in Donndorf erbaut und diente als Sommerrefugium der Bayreuther Markgrafen.

Aktu­elle Infor­ma­tion der Schlös­ser­ver­wal­tung

Schloss Fantaisie ist seit dem 30. Mai wieder für Besu­cher zugäng­lich. Eine Besich­ti­gung ist nur im Rahmen eines freien Rund­gangs möglich; Führungen finden derzeit nicht statt. Bitte rechnen Sie mit mögli­chen Warte­zeiten und Einschrän­kungen wie geän­derten Wege­füh­rungen oder Raum­schlie­ßungen.

Aktuell gelten folgende Kondi­tionen: (Stand 22.06.20):

  • 30 Personen dürfen sich gleich­zeitig im Garten­kunst­mu­seum aufhalten.
  • Eigen­stän­diger Rund­gang möglich (keine Grup­pen­füh­rungen).
  • Fremd­spra­chige Gäste: englisch­spra­chige Unter­lage vorhanden, Ausgabe Muse­ums­kasse
  • Regu­läre Eintritts­preise, keine Gesamt­karte „Welt der Wilhel­mine”

Das Schloss Fantaisie

Die Sommer­re­si­denz der Mark­grafen

Das Schloss Fantaisie findet seinen Anfang 1761, als Mark­graf Fried­rich von Bran­den­burg-Bayreuth mit dem Bau eines neuen Sommer­re­fu­giums begann. Als Inspi­ra­tion für den Bau dienten Ihn seine zahl­rei­chen Eindrücke seiner Itali­en­reise. Nach seinem Tod erbte seine einzige Tochter Frie­de­rike Sophie die Anlage. Sie gestal­tete diese nach Ihren persön­li­chen Wünschen um und stellte das Anwesen 1763 fertig. Ihr neuer Sommer­sitz in Donn­dorf glänzte nicht nur mit seiner ausge­fal­lenen Park­an­lage, sondern auch mit dem 1765 voll­endeten Intar­si­en­ka­bi­nett. Heut­zu­tage lässt sich eine aufwän­dige Kopie des Kabi­nettes im West­flügel des Schlosses besich­tigen.

Das Garten­kunst-Museum

Seit Juli 2000 findet man im Schloss Fantaisie das damals erste deut­sche Museum. Das Beson­dere an dem Museum ist, dass es ausschließ­lich der Geschichte der Garten­kunst gewidmet ist. Die Besu­cher erleben hier eine sorg­fältig ausge­wählte Samm­lung an Ausstel­lungs­stü­cken, welche reprä­sen­tativ für die Garten­ge­schichte des 17. und 19. Jahr­hun­derts stehen. Das außer­ge­wöhn­liche Konzept des Museum hilft dabei die Expo­nate anders wahr­zu­nehmen und bietet dadurch den Besu­chern ein ganz beson­deres Erlebnis während der Besich­ti­gung.

http://www.gartenkunst-museum.de

 

Der Schloss­park Fantaisie

Park­an­lage um das Schloss Fantaisie

Das Schloss Fantaisie ist umgeben von einer groß­zü­gigen Park­an­lage.

Ähnlich wie die Eremi­tage im Herzen Bayreuths, hat auch der Schloss­park Fantaisie eine lange Geschichte. Der Garten spie­gelt primär drei Stil­phasen zwischen dem 18. und 19. Jahr­hun­dert wieder:

  • den Rokoko
  • die Empfind­sam­keit
  • und den Histo­rismus.

Für Ihren nächsten Spazier­gang bietet der Park verschie­dene Attrak­tionen. In der reiz­vollen Anlage finden sich neben einem großen Spring­brunnen mit Wasser­spielen auch verwin­kelte Ecken mit kleinen Gruften, Fels­for­ma­tionen und Skulp­turen.

Die Liebe für das Detail verwan­delte den Schloss­park Fantaisie über die Jahre hinweg zu einem außer­ge­wöhn­li­chen Ausflugsort. Durch Restau­rie­rungs­ar­beiten in den 90er Jahren erstrahlt heut­zu­tage der Park wieder in seinem alten Glanz.

Prin­zessin Frie­de­rike-Weg

Der geschichts­träch­tige Weg erhielt seinen Namen in Erin­ne­rung an Prin­zessin Frie­de­rike Sophie, der einzigen Tochter von Wilhel­mine von Bayreuth und Mark­graf Fried­rich.

Karte des Friederike-Wegs im Schlosspark Fantaisie

Er befindet sich im erwei­terten Park von Schloss Fantaisie, der im Jahr 1765 fertig­ge­stellten Sommer­re­si­denz des Mark­grafen und wurde 2016 aus histo­ri­schen Relikten auf seiner ursprüng­li­chen Trasse wieder zum Leben erweckt.

Auf 450 Metern Länge erlebt man begeh­bare Geschichte:

  • Den Weiher mit seiner zugäng­li­chen Insel, auf der die Herr­schaften damals zum Kaffee einluden.
  • Die Fran­zo­sen­bruck als orgi­nell gestal­tetes Felsentor.
  • Den kleinen Bergsee am Fuße des Aufstieges zum Sieges­turm, vorbei an impo­santen Fels­for­ma­tionen.

Schlosspark Fantaisie Friederike-Weg Highlights

Vom Sieges­turm fällt der Blick auf Schloss Fantaisie.

Die Bogen‑, Treppen‑, und Sitz­ele­mente stammen aus der Mark­gra­fen­zeit. Der Sieges­turm wurde nach dem Deutsch-Fran­zö­si­schen Krieg von 1870/71 errichtet.

 


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