Fichtelgebirge von oben

Die vielfältige Landschaft im Fichtelgebirge bietet für Aktivurlauber, Familien oder auch Alleinurlauber die perfekte Urlaubsregion.

Die viel­fäl­tige Land­schaft des Fich­tel­ge­birges bietet für Aktiv­ur­lauber, Fami­lien oder auch Allein­rei­sende die perfekte Ausflugs­s­re­gion. Ob Aben­teu­er­wan­de­rungen rund um den Ochsen­kopf, ein Ausflug ins Felsen­la­by­rinth oder ein entspan­nender Tag in einer Therme: viele High­lights warten darauf entdeckt zu werden.

Akti­vi­täten im Fichtelgebirge

Das Fich­tel­ge­birge erhebt sich bis auf eine Höhe von 1.052 m und bietet damit viel Raum für tolle Frei­zeit­an­ge­bote. Mit mehr als 3.600 Kilo­me­tern Wanderweg findet sich für jede Fitness- und Alters­stufe die passende Route. Neben Tages­touren und zahl­rei­chen Themen­wegen wie dem Jean-Paul-Weg oder dem Alex­ander-von-Humboldt Weg, gibt es auch anspruchs­vol­lere Touren wie die legen­däre 12-Gipfel-Tour.

Radlieb­haber kommen in der viel­fäl­tigen Land­schaft eben­falls voll und ganz auf ihre Kosten. Viele geteerte fami­li­en­freund­liche Fahr­rad­wege, aber auch eine Viel­zahl an Fahrrad-Trails für Moun­tain­biker wollen erkundet werden. Auch für E‑Bike-Fahrer finden sich passenden Stre­cken. Mit Rund 45 Lade­sta­tionen, die weit­rei­chend über das Fich­tel­ge­birge verteilt sind, geht so schnell kein Akku leer. Entlang der Stecken gibt es die Möglich­keit in verschie­denen tradi­tio­nellen Gast­stätten einzu­kehren und eine typisch frän­ki­sche Brot­zeit zu genießen.

Erleb­nis­pa­ra­dies Ochsenkopf

Nur etwa 20 km nord­öst­lich von Bayreuth befindet sich der zweit­höchste Berg des Fich­tel­ge­birges – der Ochsen­kopf. Die Viel­zahl an Möglich­keiten, die der Ochsen­kopf für Ausflügler und Einhei­mi­sche bietet, macht den Berg zu einem wahren Besu­cher­ma­gneten. Der bekann­teste Berg des Fich­tel­ge­birges ist das ganze Jahr über einen Besuch wert und beson­ders beliebt bei Fami­lien, Sport­lern und Natur­lieb­ha­bern. Im Winter erwarten die Besu­cher traum­hafte Pisten und perfekte Loipen, und im Sommer vergnügen sich Moun­tain­biker auf der Down­hill-Strecke und Wanderer erkunden einen von zahl­rei­chen idyl­li­schen Wald­wan­der­wegen. Auch laden dann die Sommer­ro­del­bahn und der Klet­ter­garten zum aktiv werden ein. Zudem sind die umlie­genden Museen, der Wild­park in Mehl­meisel oder die Ganz­jahres-Rodel­bahn Alpine Coaster ganz­jährig beliebte Ausflugs­ziele. Wer den Gipfel nicht zu Fuß erklimmen möchte, kann bequem mit dem Lift in Fleckl (Gemeinde Warmen­steinach) oder in Fröbershammer (Gemeinde Bischofs­grün) nach oben gelangen und den herr­li­chen Blick über das Fich­tel­ge­birge genießen. Nach einem action­rei­chen Tag bietet sich Fran­kens höchst­ge­le­genes Gast­haus „Berg­re­stau­rant Asen­trum“ zur Einkehr an. Wer anschlie­ßend noch immer nicht genug hat und sich nach einer Abküh­lung im kalten See sehnt, gelangt über den leicht begeh­baren Main-Donau-Weg vom Ochsen­kopf über die Weiß­main­quelle zum Fich­telsee. Die Wande­rung ist 5 km lang und bean­sprucht ca. 1,5 Stunden.
(Quelle: www.fichtelgebirge.bayern; www.erlebnis-ochsenkopf.de)

Ausblick vom Ochsenkopf
Am Ochsen­kopf © Trykowski

Fami­li­en­wan­de­rung um den Fichtelsee

Zwischen dem Schnee­berg und dem Ochsen­kopf liegt der Fich­telsee, der zu jeder Jahres­zeit zu einem Spazier­gang einlädt. Egal, ob man eine Abküh­lung im Sommer braucht, eine Fackel­wan­de­rung im Herbst macht oder die Kinder auf dem Schlitten um den See zieht – der Fich­telsee ist immer einen Ausflug wert und man entdeckt immer wieder etwas Neues. Der knapp 2,5 km lange Spazier­gang rund um den See ist vor allem für Fami­lien super geeignet. Der Kinder­wagen und das Laufrad können also einge­packt werden. Geparkt werden kann am Camping­platz Fich­telsee (Orts­teil Neubau in Fich­tel­berg). Vom Park­platz führt ein Weg direkt zum See. An der Ostseite des Seeufers sieht man schon das Wald­hotel „Zum Fich­telsee“. Die tolle Terrasse mit Blick auf den See lädt zu einer gemüt­li­chen Pause oder einem gutem Essen ein. In unmit­tel­barer Nähe zum Hotel besteht die Möglich­keit zu baden oder sich ein Tret­boot auszu­leihen. Und mitten in Wald wartet ein sehr schöner, schat­tiger Spiel­platz darauf, von Kindern entdeckt zu werden. An der Südseite, im Wald, etwas abseits des Sees laden Fels­for­ma­tionen zum Klet­tern und Kraxeln ein. Den Rundweg abkürzen? Kein Problem! Über die Insel, die vor dem Wald­hotel liegt, kann man den See über zwei Brücken über­queren. Am Nordende des Sees kann die Wande­rung über die Gras-und Moor­land­schaft über einen Damm abge­kürzt werden.

Fichtelsee
Fich­telsee © Frisch, Michael

Die doppel­köp­fige Kösseine

Der Berg Köss­eine mit seinem Doppel­gi­pfel wird auch die „Königin des Fich­tel­ge­birges“ bzw. Große und Kleine Köss­eine genannt. Auch dieses Granit­massiv lädt zum Erkunden ein und ist beson­ders bei Wande­rern und Radfah­rern beliebt. Der Gipfel ist vor allem wegen seiner weiten Aussicht ein bekanntes Ausflugs­ziel, ein abso­lutes High­light ist die traum­hafte Aussicht bei Sonnen­un­ter­gang.  13 Wege, ein Ziel – die Köss­eine, zahl­reiche Wander­wege führen hinauf auf die Köss­eine und das direkt unter dem Gipfel gele­gene Köss­ei­ne­haus, welches sich zur Einkehr mit wunder­schönem Panora­ma­blick anbietet. Wer den Berg­gipfel über den Frän­ki­schen Gebirgsweg errei­chen möchte, startet am besten in Wunsiedel bei der Luisen­burg, dort wartet schon zum Start der Tour ein echtes High­light auf Groß und Klein – das Luisen­burg-Felsen­la­by­rinth. Im Anschluss geht es auf schmalen Pfaden den Höhen­kamm entlang hinauf zur Köss­eine.
(Quelle: www.fichtelgebirge.bayern; www.baysf.de)

Auf geht’s zum Nußhardt-Gipfel

In direkter Nach­bar­schaft zum Ochsen­kopf befindet sich der Nußhardt. Der Park­platz Seehaus bietet einen perfekten Ausgangs­punkt für diese Gipfel­tour zum dritt­höchsten Gipfel des Fich­tel­ge­birges. Stets bergauf über idyl­li­sche Wald­wege gelangt man über Stock, Wurzel und Stein zunächst zum Seehaus. Hier ist es Zeit für eine kurze Verschnauf­pause, bevor die Wande­rung auf einem nicht mehr ganz so steilen Weg zum Gipfel fort­ge­setzt wird. Oben ange­kommen, lädt kurz vor den Treppen, welche hinauf zur Aussichts­platt­form führen, eine Bank zum Verweilen und Erholen ein. Die Aussichts­platt­form, das Ziel des Aufstiegs, bietet einen sagen­haften Rundum-Blick über das Fich­tel­ge­birge. Schöner geht´s kaum! Wer achtsam ist, findet vor Ort auch immer wieder Mulden im Gestein. Der Sage nach handelt es sich hierbei um Drui­den­schüs­seln. Die Wissen­schaft ist jedoch weniger kreativ und bezeichnet diese als eine spezi­elle Form der Verwit­te­rung des Granit­ge­steins. Über große Fels­blöcke und einen Forstweg geht es wieder zum Seehaus zurück. Dieses ist eine Schutz­hütte des Fich­tel­ge­birgs­ver­eins und steht auf einer herr­li­chen Wald­lich­tung. Auch Johann Wolf­gang v. Goethe weilte hier am 1. Juli 1785. Im Seehaus kann man das Ende der Tour mit einer Brot­zeit gut ausklingen lassen, um dann gestärkt den Abstieg zum Park­platz anzu­treten.
(Quelle: www.baysf.de)

Gesund­heit und Entspannung

Das Fich­tel­ge­birge umfasst mit seinen vier Gesund­heits­orten:

  • Bad Alex­an­derbad
  • Bad Berneck
  • Bischofs­grün
  • und Weißen­stadt

ein umfang­rei­ches Angebot an Erho­lungs- und Entspan­nungs­mög­lich­keiten. Die Luft­kur­orte sind bekannt für ihr beson­deres Heil­klima. Durch die damit verbun­dene posi­tive Wirkung auf den Körper, wurden die Orte zu einem beliebten Ziel für Reha- und Kurauf­ent­halte. Die einzig­ar­tige Land­schaft in Verbin­dung mit körper­li­cher Akti­vität  lässt Körper und Seele zur Ruhe kommen.

Besu­cher der Gesund­heits­re­gion können außerdem von den natür­li­chen Ther­mal­was­ser­vor­kommen profi­tieren und in einer der Thermen einen schönen Tag verbringen. Auch spielt die Kneipp­kultur im Fich­tel­ge­birge eine große Rolle. An vielen Wander­wegen oder Radfahr­routen können sich Besu­cher an zahl­rei­chen Kneipp­be­cken erfri­schen. Entlang der Heil­kli­ma­wan­der­wege und an den Kneipp­be­cken finden Inter­es­sierte verschie­dene Info­ta­feln um sich über das Ritual des Kneippen zu informieren.

Gipfel der Kösseine

Viele weitere Infor­ma­tionen finden Sie auf der Webseite des Natur­park Fich­tel­ge­birge.


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Kontakt

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Sa. 10:00 - 14:00 Uhr

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