Afrika in Bayreuth

Iwalewahaus

Afrika in Bayreuth? Was auf den ersten Blick nicht zusammenpasst, verfügt über eine fast 40-jährige Geschichte.

Seit 1981 doku­men­tiert man im Iwale­wa­haus die Gegen­wart­kultur Afrikas. Und demnach ist 1990 wurde das Institut für Afri­ka­stu­dien gegründet worden. Die Univer­sität Bayreuth zählt durch die Afri­ka­for­schung zu den Exzel­lenz-Univer­si­täten. Verschie­dene Insti­tu­tionen greifen das Thema Afrika in Bayreuth immer wieder auf, wodurch sich eine Viel­zahl an touris­ti­schen High­lights ergibt.

Iwale­wa­haus Bayreuth

Durch Ausstel­lungen, univer­si­täre Forschung und Lehre, Samm­lungen, Archiv, Künstler/innenresidenzen und Veran­stal­tungen werden die jüngsten Entwick­lungen in der zeit­ge­nös­si­schen Kultur Afrikas vorge­stellt und in Koope­ra­tionen mit Künstler/innen, Kurator/innen und Insti­tu­tionen aktiv weiter­ent­wi­ckelt. Den Themen­schwer­punkt der Forschung bilden die Gebiete der modernen und zeit­ge­nös­si­schen Kunst, der Popu­lär­kultur und der Medien – insbe­son­dere Foto­grafie und Film.

Das Iwale­wa­haus bietet zudem regel­mä­ßige Veran­stal­tungen an, wie thema­ti­sche Vorträge, Tagungen, Konzerte, Film­vor­füh­rungen und Lesungen. Die Insti­tu­tion führt ein Künst­ler/innen-Resi­denz­pro­gramm und bildet als Stätte inter­na­tio­naler Künst­ler/innen-Begeg­nungen und Ausstel­lungen eine Brücke zur Bayreu­ther Öffent­lich­keit.

Samm­lung

Das Iwale­wa­haus verfügt darüber hinaus über eine in Deutsch­land einzig­ar­tige Samm­lung moderner und zeit­ge­nös­si­scher bildender Kunst aus Afrika, Asien und dem pazi­fi­schen Raum. Das Iwale­wa­haus ist das welt­weit ersten Museum, das zu undis­zi­pli­nierten Begeg­nungen mit Kunst und Künstler/innen, Ästhetik, Wissen­schafts- und Alltags­kultur einlädt. Herz­stück des Hauses und trei­bende Kraft der Arbeit waren und sind die Samm­lungen: Begründet durch die Privat­samm­lung Ulli Beiers wuchs sie über die Jahr­zehnte zu einer der bedeu­tendsten insti­tu­tio­nellen Samm­lungen im Bereich der afri­ka­ni­schen Moderne an. Leih­gaben aus Bayreuth reisten von Beginn an zu Ausstel­lungen nicht nur nach Paris, Plauen und Prag.

Festival 49°: Grenzüberschreitungen

Das 49° Grenz­über­schrei­tungen Festival nimmt die Idee kultu­reller Grenz­über­gänge wört­lich. Seit seiner Grün­dung 1981 konzen­triert sich das kura­to­ri­sche Konzept des Festi­vals auf die Idee der Kontakt­zone, die als ein Begeg­nungs­raum verstanden wird, wo sich Ideen, Bilder, Theo­rien und Kultur/en treffen, verbinden und manchmal auch produktiv aufein­an­der­prallen. Erst­mals kura­tiert wurde das Festival von Ulli Beier, dem Gründer des Iwale­wa­haus, als Grenz­über­schrei­tungen-Festival mit Solo­kon­zerten, die im Iwale­wa­haus und im Mark­gräf­li­chen Opern­haus in Bayreuth statt­fanden. Seitdem wurde das Festival in unre­gel­mä­ßigen Zeit­ab­ständen durch­ge­führt. Im Jahr 2013 legte man es mit dem Konzept „49° Grenz­über­schrei­tungen“ neu auf. Dadurch stärkte sich wieder die enge Bindung mit dem Iwale­wa­haus. Die “49° Grenz­über­schrei­tungen Festival”-Serie findet nun jähr­lich auf dem 49. Brei­ten­grad im Iwale­wa­haus in Bayreuth statt und fokus­siert die viel­fäl­tigen Musik­szenen aus Afrika, Europa und den Diasporas.

Cinema Africa

Die Vision war klar: Afri­ka­ni­sche Stimmen einem brei­teren deut­schen Publikum nahe bringen.

Bereits zum 13. Mal präsen­tierte 2020 das Cine­plex Bayreuth die Afri­ka­ni­schen Film­tage „Cinema Afrika“. Dabei war die gezeigte Band­breite so viel­fältig wie Afrika selbst.

Es liefen groß­ar­tige Filme, wie „Bigman Wahala“, „Baamum Nafi“, „You will die at twenty“ und „Eyimofe“.

Das Festival, bei dem sämt­liche Filme in der jewei­ligen Origi­nal­fas­sung mit engli­schen Unter­ti­teln zu sehen waren, wurden von Prof. Dr. Ute Fendler, Spre­cherin des neu gegrün­deten Africa Multiple Cluster of Excel­lence und Inha­berin des Lehr­stuhls für Roma­ni­sche Lite­ra­tur­wis­sen­schaft und Kompa­ra­tistik, organisiert.

Seit 2019 wird das Film­fest unter­stützt vom Exzel­lenz­cluster Afrika Multipel.

Afrika-Karibik-Festival

Das Afrika-Karibik-Festival ist ein großes Stra­ßenfest mit Musik aus Afrika und der Karibik in der Bayreu­ther Innenstadt.

Musik aus Afrika und der Karibik, dazu tradi­tio­nelle Speisen aus diesen Ländern und einem Markt, der mehr einem Basar gleicht.

Drei Tage wird auf dem Stadt­par­kett gefeiert und getanzt. „Wakadjo“ – lass‘ uns tanzen – heißt das Motto, und feurige Rhythmen heizen den Besu­chern regel­mäßig ein.

Über den gesamten Markt­platz verteilt präsen­tieren sich über 50 Waren- und Kuli­na­rik­ständen, welche die afri­ka­ni­sche und kari­bi­sche Kultur widerspiegeln.

Das bunte Festival bietet alljähr­lich ein viel­fäl­tiges Programm über Afrika und die Karibik mit Konzerten, Filmen, Work­shops und einem inter­es­santen Programm speziell für die Kleinen.


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