Richard-Wagner-Fest­spiele

Luftbild Festspielhaus © Corinna Weih

Bayreuth ist alljährlich im Sommer kulturelles Zentrum der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Musik Richard Wagners. Die Bayreuther Festspiele haben die Stadt ebenso international bekannt gemacht wie die teilnehmenden Sänger, Dirigenten, Regisseure und Bühnenbildner.

Rufen die Fanfaren zum Beginn der Richard-Wagner-Fest­spiele, strömt ein inter­na­tio­nales Publikum in die Fest­spiel­stadt und zum Fest­spiel­haus auf den Grünen Hügel, dessen Grund­stein dort 1872 gelegt wurde. Mit seiner unver­gleich­li­chen Akustik zieht es die Besu­cher Jahr für Jahr aufs Neue in seinen Bann. Ein hoher Prozent­satz sind Gäste aus dem Ausland.

Leben und Schaffen Richard Wagners bescherten der ehema­ligen ober­frän­ki­schen Resi­denz­stadt Bayreuth im 19. Jahr­hun­dert eine weit­rei­chende, neue Ausstrah­lung. Der Kreis der Musik­freunde, der das Gesamt­kunst­werk live erleben will, ist immer größer geworden. Und damit die Chance, eine der sehr begehrten Karten zu ergat­tern, immer kleiner.

Die Geschichte der Richard-Wagner-Festspiele

Bayreuth war zur dama­ligen Zeit nicht die erste Wahl Richard Wagners. Der Kompo­nist spielte mit dem Gedanken, ein Fest­spiel­haus in Zürich, Weimar oder auch München errichten zu lassen. Nach einem Besuch der Stadt und des damals leer­ste­henden Mark­gräf­li­chen Opern­hauses fasste er den Entschluss, in Bayreuth Fuß zu fassen. Nach schwie­rigen Jahren, Geld­pro­blemen und einem stän­digen Verschieben des Eröff­nungs­ter­mins konnten dann am 13. August 1876 die ersten Richard-Wagner-Fest­spiele in Bayreuth stattfinden. 

An diesem Abend fand die Urauf­füh­rung des kompletten Ring des Nibe­lungen statt. Insge­samt umfasste die Fest­spiel­zeit im Anfangs­jahr drei Tage mit einem Vorabend. Durch einige Schwie­rig­keiten während der Auffüh­rungen und einem schwer­wie­genden finan­zi­ellen Verlust von insge­samt 148.000 Mark konnten die nächsten Fest­spiele erst nach sechs Jahren wieder statt­finden. Durch seinen plötz­li­chen Tod im Jahr 1883 konnte Richard Wagner nur zwei seiner Fest­spiele miterleben. 

Der Kompo­nist war der Meinung, dass seine Früh­werke nicht gut genug für eine Auffüh­rung im Fest­spiel­haus waren, da diese Bayreuth nicht würdig wären und nicht das von ihm verlangte Maß an Perfek­tion erreichten. Bis heute noch ist es deshalb üblich, nur die zehn Haupt­werke vom Flie­genden Holländer bis zu Parisfal zu spielen.

 


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