Neues Schloss am Hofgarten

Neues Schloss

Im Neuen Schloss aus dem 18. Jahrhundert, auch bekannt durch seinen romantischen Hofgarten, erleben Besucher gestalterische Perfektion der Markgrafenkultur.

Aktu­elle Infor­ma­tion der Schlös­ser­ver­wal­tung

Zur Zeit ist das Neue Schloss wieder für Besu­cher zugäng­lich. Bitte rechnen Sie mit mögli­chen Warte­zeiten und Einschrän­kungen wie geän­derten Wege­füh­rungen oder Raum­schlie­ßungen.  Das Italie­ni­sche Schlöss­chen muss aufgrund der Raumenge, die eine Gewähr­leis­tung des erfor­der­li­chen Sicher­heits­ab­standes unmög­lich macht, leider geschlossen bleiben.

Der Hofgarten ist weiterhin zugäng­lich. Es gelten die allge­meinen Hygiene- und Verhal­tens­re­geln.

Aktu­elle Sicher­heits­maß­nahmen:

  • 80 Personen dürfen sich gleich­zeitig im Museum aufhalten.
  • Keine Grup­pen­füh­rungen möglich.
  • Eigen­stän­diger Rund­gang ist möglich. Führungs­un­ter­lage für eigen­stän­digen Rund­gang durch die Pracht­räume im 1. Stock (dt., eng., frz., cez., ital., russ.) kann gegen eine Schutz­ge­bühr (2 Euro) an der Muse­ums­kasse erworben werden.
  • Italie­ni­sches Schlöss­chen, Bade­trakt und Grot­ten­trakt bleiben geschlossen.
  • Wilhel­mine Museum, Gemäl­de­ga­lerie, Minia­tu­ren­samm­lung sind im Rahmen des eigen­stän­digen Rund­ganges zugäng­lich.
  • Keine Stadt­füh­rungen im Wilhel­mine-Museum möglich.
  • Eintritt: ermä­ßigter Eintritts­preis (Einge­schränktes Angebot: Nicht alle Bereiche des Neuen Schlosses können besich­tigt werden)

Zur Geschichte

Neues Schloss

Das Neue Schloss zählt zu den Haupt­werken deut­scher Archi­tektur des 18. Jahr­hun­derts. Nach dem Brand des Alten Schlosses im Januar 1753 erbaute der fran­zö­si­sche Baumeister Joseph Saint-Pierre im Auftrag des Mark­grafen Fried­rich von Bran­den­burg-Bayreuth die Nach­fol­ge­re­si­denz, das Neue Schloss.
Großen Einfluss auf die Gestal­tung übte Mark­gräfin Wilhel­mine aus. Sie entwarf unter anderem das Spie­gel­scher­ben­ka­bi­nett und das Alte Musik­zimmer mit Pastell­bild­nissen von Sängern, Schau­spie­lern und Tänzern selbst.

Einige Teile der Räume und Ausstat­tung sind im Origi­nal­zu­stand erhalten. Charak­te­ris­tisch für das Bayreu­ther Rokoko ist auch das Palmen­zimmer mit seiner kost­baren Nuss­holz­ver­tä­fe­lung und dem Gold­s­tuck im Herren­flügel des Schlosses. In den eindrucks­vollen Räumen des kleinen, aber bemer­kens­werten Italie­ni­schen Schlöss­chens kommt das “Bayreu­ther Rokoko” mit seiner Vorliebe für Blumen­ranken, Spalier­zimmer und Grotten in seiner Spät­form zu seinem Recht.

Sich lange Zeit an der neuen Resi­denz erfreuen zu können war der Mark­gräfin jedoch nicht vergönnt. Im Jahr  1758, das Jahr der Fertig­stel­lung des Neuen Schlosses, verstarb Wilhel­mine im Alter von 49 Jahren.

Italie­ni­sches Schlöss­chen

Das Italie­ni­sche Schlöss­chen oder auch Italie­ni­sche Bau wurde 1759 für die zweite Frau Mark­graf Fried­richs, Sophie Karo­line von Braun­schweig-Wolfen­büttel, erbaut und diente ihr als Wohn­sitz. Der Bau wurde zunächst als allein­ste­hendes Gebäude errichtet und später durch einen Verbin­dungs­trakt mit dem Neuen Schloss verbunden. Das Italie­ni­sche Schlösschen“ist über das Erdge­schoss des Neuen Schlosses zu errei­chen und kann im Rahmen einer Führung besich­tigt werden.

Die Führungen beginnen halb­stünd­lich zur Viertel- und Drei­vier­tel­stunde. Grup­pen­füh­rungen nach Voranmel­dung möglich.

Museen und Ausstel­lungen im Neuen Schloss

Das Neue Schloss bietet Besu­chern eine Viel­zahl inter­es­santer Ausstel­lungen. Im Erdge­schoss befindet sich die umfang­reiche Samm­lung Bayreu­ther Fayencen der im Jahre 1716 gegrün­deten Manu­faktur (Samm­lung Rummel). Das Museum “Das Bayreuth der Mark­gräfin Wilhel­mine” ermög­licht einen umfas­senden Einblick in das höfi­sche Leben des 18. Jahr­hun­derts.  Eben­falls im Erdge­schoss befindet sich die Gemäl­de­ga­lerie „Malerei des Spät­ba­rock“, eine Zweig­stelle der Baye­ri­schen Staats­ge­mäl­de­samm­lung.
Im Haupt­ge­schoss ist seit 2013 die Dauer­aus­stel­lung „Galante Minia­turen“ aus der Samm­lung Dr. Löer zu besich­tigen.

Direkt an das Schloss schließt sich die Grün­an­lage des Hofgar­tens an.

Hofgarten © Meike Kratzer
Blick vom neuen Schloss in den Hofgarten © Meike Kratzer

 


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