Wander-Geheim­tipp: Vom Aufseßtal nach Breitenlesau

Wir haben zahlreiche Tipps für Spaziergänge und Wanderungen in Bayreuth und der Region. Heute führt der Wander-Tipp vom Aufseßtal nach Breitenlesau.

Start unserer Wande­rung vom Auseßtal nach Brei­ten­lesau ist der Park­platz im Aufseßtal bei Wüsten­stein. Um einen Über­blick zu bekommen, empfiehlt sich ein Blick auf die Orien­tie­rungs­tafel an der nord­öst­li­chen Ecke des Park­platzes, wo auch die Wande­rung beginnt. Die Markie­rung unserer Wande­rung ist ein gelber Kreis auf weißem Grund.

Zunächst folgen wir der Markie­rung fluss­auf­wärts und kommen nach gut einem halben Kilo­meter am mäch­tigen Glocken­fels vorbei, der rechts oben hoch über dem Tal thront. Kurz darauf berührt die Aufseß unseren Wanderweg buch­stäb­lich und wir können die Forellen im glas­klaren Wasser sehen. Nach insge­samt etwa einem Kilo­meter, vorbei an schönen Felsen und durch den Wald, errei­chen wir eine Lich­tung und genau dort biegen wir rechts ab.

© Frank Nicklas

Der Weg führt nun teil­weise steil hinauf auf die Hoch­ebene. Bitte Vorsicht, denn dort im Wald ist der stei­nige Waldweg auch bei schönem Wetter oft noch vom letzten Regen nass und rutschig. Nach einem Aufstieg von etwa 15 Minuten errei­chen wir den Wald­rand und das Hoch­pla­teau. Wir halten uns links und treffen nach etwa 100 m an der nächsten Wegga­be­lung wieder auf unsere weiße und gelbe Markierung.

Am Wald­rand entlang, vorbei an zahl­rei­chen Schle­hen­bü­schen geht es weiter, bis nach etwa einem Kilo­meter rechts am Hang eine mäch­tige Höhlen­öff­nung zu sehen ist. Die Krämers­lö­cher befinden sich nur 50 m entfernt, etwas ober­halb des Weges. Der kleine Abste­cher lohnt sich, und wie die Feuer­stelle am Höhlen­ein­gang beweist, könnten hier vor kurzem viel­leicht sogar noch Stein­zeit­men­schen am Werk gewesen sein. Mit etwas Glück entde­cken wir sogar die eine oder andere „prähis­to­ri­sche“ Höhlenzeichnung.

Hier haben wir bereits rund 2/3 des Weges vom Aufseßtal nach Brei­ten­lesau zurück­ge­legt. Leider handelt es sich bei den letzten etwa einein­halb Kilo­me­tern um einen befes­tigten Land­wirt­schaftsweg, was unserer Vorfreude auf eine ausge­dehnte Rast in der Brauerei-Gast­wirt­schaft Krug aber keinen Abbruch tut.

Nach einer verdienten Stär­kung machen wir uns wieder auf den Weg und errei­chen nach einer weiteren guten Stunde wieder unseren Ausgangs­punkt. Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Im Aufseßtal besteht die Möglich­keit in der Fisch­räu­cherei frisch geräu­cherte Bach- und Regen­bo­gen­fo­rellen direkt vom Fischer zu kaufen, zu den übli­chen Öffnungs­zeiten, versteht sich.

Wegstrecke insge­samt: 10 km, Markie­rung: Gelber Kreis auf weißem Grund.

Weitere Wander­tipps rund um Bayreuth findet ihr in unserem Blog-Bereich.

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