Die anste­hende Saison aus der Sicht eines Gästeführers

Gästeführer zeigen auch Opernhaus

Das Osterwochenende bedeutet für den Gästeführer den Auftakt zur neuen Saison. Vorbei ist die Zeit des trüben Winters geprägt von geringen Gästezahlen und leeren Straßen in der Stadt Bayreuth.

Während das Stadt­gar­tenamt die Bepflan­zungen vornimmt und damit auf seine Weise klar macht, dass der Früh­ling gekommen ist, führt der Gäste­führer über die Oster­tage bereits wieder fleißig seine ersten Gruppen durch die Stadt und vermit­telt blei­bende Eindrücke nicht nur von der Schön­heit und Kultur­fülle Bayreuths, sondern auch des Umlandes.
Mit ihren zahl­rei­chen Sehens­wür­dig­keiten und den regional tradi­ti­ons­rei­chen Oster­brunnen, die in viel­zäh­ligen Dörfern geschmückt werden, lockt die Frän­ki­sche Schweiz zu Ostern viele Gruppen aus ganz Deutsch­land an. So war in diesem Jahr auch eine meiner ersten Führungen eine Busrund­fahrt zu den verbor­genen Schmuck­stü­cken des Frän­ki­schen Jura, die sich erst durch gute Orts­kenntnis und geschickte Routen­pla­nungen dem begeis­terten Betrachter öffnen. Frei­lich bleibt es nicht allein dabei! Viel­mehr werden all diese Ziele und Ausstiege von inter­es­santen Fakten und amüsanten Anek­doten begleitet und versüßt.

Die ersten Führungen zur neuen Saison – wenn­gleich sich für den ein oder anderen sicher auch die Meta­pher des Fahr­rad­fah­rens anbieten mag – sind klar etwas Beson­deres. In meinem Falle war gerade der Winter von den Arbeiten meines Studiums der Geschichte gerade auch im Bereich Fran­kens geprägt, was der Gefahr etwas zu vergessen, einen starken Gegenpol setzte. Dennoch war dies alles eher theo­re­ti­scher Natur. Für die kommende Saison freue ich mich umso sehr mit neuen Akzenten und frischen Details ans Werk zu gehen und in diesem Sommer der harten Studi­en­mühen durch die Wert­schät­zung und Begeis­te­rung meiner Gäste gekrönt zu wissen.

Frei­lich gibt es auch über den Winter Arbeit für den Gäste­führer, doch fällt gerade mit diesem Saison­be­ginn der Fall der Corona-Schutz­maß­nahmen zusammen, wodurch der Eindruck, es gehe nun wieder so richtig los, nur noch verstärkt wird. Schon bei den ersten Führungen habe ich erkennen können, dass auch die Gäste diese Erleich­te­rung verspüren, endlich wieder reisen zu können und neues zu entde­cken. Nach einer Pause, die für manche beinahe zwei Jahre dauerte, ist die Freude verständ­li­cher Weise sehr groß in Bussen oder privat, allein oder gemeinsam Fahrten zu unter­nehmen und von fernen Zielen nicht nur zu träumen, sondern sie real betrachten und abschreiten zu können. Dass auch Bayreuth Teil sehn­süch­tiger Reise­vor­stel­lungen war und ist, wird vor allem die Zahl der Gäste beweisen können, die wir – so bin ich jeden­falls sicher – in diesem Jahr in Bayreuth begrüßen dürfen.

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