Bayreu­ther Katakomben

Eine Bier-Tour der besonderen Art können die Besucher der Bayreuther Katakomben erleben. Über eine Treppe steigt man hinab in die faszinierende Welt der Felsenkeller.

Diese vermut­lich zwischen dem 16. und 19. Jahr­hun­dert in den Sand­stein getrie­benen Gänge bieten den Charme einer schier endlosen Gruft. Unheim­lich ist´s hier. Unheim­lich span­nend und zudem auch skurril. Zu bestaunen ist eine Mischung aus Braue­rei­his­torie und Kultur­ge­schichte der Stadt Bayreuth während des Zweiten Welt­krieges. Die Gänge der Bayreu­ther Kata­komben entstanden anfangs durch den Abbau von Erzen, wurden später weiter ausge­baut und dienten dann haupt­säch­lich zur Lage­rung. Wegen der konstant kühlen Tempe­ra­turen waren die Keller im ausge­henden 19. Jahr­hun­dert natür­lich der beste Platz zum Lagern der erst­klas­sigen Bayreu­ther Biere.

In Kriegs­zeiten wurden die Anlagen aber auch als Schutz- und Flucht­an­lagen genutzt. So zog sich die Bevöl­ke­rung während der Bomben­an­griffe auf Bayreuth zur Zeit des Zweiten Welt­krieges im April 1945 in die Kata­komben zurück und lebte dort als Keller­ge­mein­schaft in drang­voller, fürch­ter­li­cher Enge. Hautnah erleben die Besu­cher die legen­däre Unter­welt mit dem Flair des zeit­losen Schau­derns. Die Führung dauert ca. 60 Minuten und endet bei einem frischen Glas AKTIEN Zwick’l Keller­bier im gemüt­li­chen Bräust­überl. Weitere Infos unter: www.bayreuther-bier.de


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