Verstummte Stimmen im Festspielpark

Die Bayreuther Festspiele und die Juden 1876 bis 1945

Unter dem Titel „Verstummte Stimmen. Die Bayreu­ther Fest­spiele und die Juden 1876 bis 1945“ präsen­tieren die Stadt Bayreuth und die Richard-Wagner-Stif­tung unter der Feder­füh­rung des Richard Wagner Museums eine außer­ge­wöhn­liche Ausstellung.

Die Ausstel­lung befasst sich mit dem Miss­brauch der Bayreu­ther Fest­spiele als Mittel der poli­ti­schen Propa­ganda vor und während der Zeit des Dritten Reichs sowie der bereits vor 1933 prak­ti­zierten Ausgren­zung jüdi­scher und anderer miss­lie­biger Künstler und deren Schick­salen als Opfer des NS-Regimes. Sie ist unter­halb des Fest­spiel­hauses als Frei­luft­in­stal­la­tion zu sehen.

Die Ausstel­lung wurde von dem Histo­riker Hannes Heer, dem Musik­pu­bli­zisten Jürgen Kesting und dem aus Bayreuth stam­menden Desi­gner Peter Schmidt kura­tiert und entwi­ckelt. Sie wurde 2006 in Hamburg erst­mals und danach mit jeweils lokalem Bezug an den Staats­opern in Berlin, Stutt­gart, Darm­stadt und Dresden gezeigt und von mehr als 100.000 Menschen besucht.

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