Musica: Pastorelle en musique

Kurzoper von Georg Philipp Telemann

Als Hirtenstücke im charakteristischen, tänzerischen Dreivierteltakt erfreuten sich Pastoralen als Instrumentalstücke vor allem im Barock, als auch später – man denke an Beethoven – großer Beliebtheit. Aber auch als Operngattung feierte die Pastorale als Kurzoper im 18. Jahrhundert große Erfolge und entwickelte sich aus der weit verbreiteten Vorliebe für Schäferdichtungen, die vor allem verzwickte Liebesgeschichten beschrieben. Georg Philipp Telemanns einzige Pastorelle, die er 1717 fertigstellte, schlummerte beinahe drei Jahrhunderte in einem ukrainischen Archiv, ehe sie von dem renommierten Bach-Forscher und Musikwissenschaftler Christoph Wolff wiederentdeckt wurde. Erst 2004 wurde das Werk dann wieder szenisch von der Komischen Oper Berlin aufgeführt.

Bei der Musica Bayreuth bringen die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci und Dorothee Oberlinger diese barocke Kurzoper, die „voller musikalischer Perlen steckt“ auf die Bühne des Markgräflichen Opernhauses. „Ein Gelegenheitswerk gewiss der Sonderklasse“ (Deutschlandfunk).

Weitere Informationen und Kartenvorverkauf unter www.musica-bayreuth.de[/link].

Foto:©Andreas Harbach
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