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title: Die paradiesischen Drei
author:
  name: Larissa Weishäupl
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date: '2022-10-25T12:11:57+02:00'
modified: '2023-03-15T11:40:49+01:00'
type: post
summary: 'Unweit von Bayreuth rund um den Schlosspark Fantaisie in Eckersdorf schlummert ein
wundervolles Paradies mit landschaftlicher Schönheit.'
categories:
  - Wander-Geheimtipps
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published: true
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# Die paradiesischen Drei

Unweit von Bayreuth rund um den Schlosspark Fantaisie in Eckersdorf schlummert ein  
wundervolles Paradies mit landschaftlicher Schönheit. Der Prinzessin-Friederike Weg, das  
das Arzloch und das Salamandertal sind wahrlich drei ganz besondere paradiesische  
Kleinode. Besonders jetzt im Herbst, wenn die Mischung aus der kühlen Luft, leichten  
Nebelschwaden, sanftem Regen und den Sonnenstrahlen eine ganz eigene mystische  
Atmosphäre schaffen, sind diese paradiesischen Drei einen Ausflug wert.

  
Der [Schlosspark Fantasie mit dem Gartenkunstmuseum](https://www.bayreuth-tourismus.de/sehenswertes/wilhelmine/schloss-fantaisie/) und den Kaskaden ist zu jeder  
Jahreszeit sehenswert. Mir gefällt es hier im Herbst am besten, wenn früh morgens noch  
Nebelschwaden über dem Entenweiher ziehen, die Blätter ihr buntes Gewand anlegen  
und eine ganz besondere Stille in die Natur einzieht.

![](https://www.bayreuth-tourismus.de/wp-content/uploads/2022/10/Sonnenuntergang_-Statue-Goettin-Diana_Schlosspark-Fantaisie_Mikhail-Butovskiy-775x579.jpg)*Statue der Göttin Diana im Schlosspark Fantaisie*

  
Der Schlosspark ist ein guter Ausgangspunkt, die paradiesischen Drei zu besuchen. An  
den Park grenzt direkt ein Wald an, in dem man auf den Prinzessin-Friederike Weg  
kommt. Prinzessin Elisabeth Friederike Sophie, die Tochter von Markgraf Friedrich von  
Brandenburg-Bayreuth und seiner Frau Wilhelmine, erbte von ihren Eltern die  
Sommerresidenz Fantaisie und nach ihr ist auch einer der schönsten Spazierwege in der  
Umgebung benannt. Der Weg führt vom Entenweiher, oder auch Kapellenweiher genannt,  
über die Franzosenbruck zum Siegesturm, welcher nach dem Deutsch-Französischem  
Krieg 1871 errichtet wurde. Das Besondere an diesem Weg sind die imposanten  
Felsformationen, Sandsteinstufen und vor allem die Waldatmosphäre, die zum Erholen,  
Waldbaden und einfach Geniessen einlädt.

  
Vom Siegesturm aus ist es nicht mehr weit bis zum Parkplatz am Friedhof, von wo ein  
anderer wunderbarer Wanderrundweg beginnt. Der Weg durch das Arzloch, welches im  
Forst zwischen der Hardt, ein Ortsteil von Eckersdorf, und Mistelbach liegt. Das Arzloch  
ist eine dieser wildromantischen Rhätschluchten am Rande der Fränkischen Schweiz, die  
durch das Urmeer im Zeitalter des Jura entstanden ist. In dieser Zeit hat sich hier Sand  
abgelagert, der sich später zu Sandstein verdichtet hat und durch Aufschichten,  
Wegbrechen und Auswaschungen sein heutiges Wesen entwickelt hat. Das feuchte, kühle  
Klima trägt zur Schluchtenatmosphäre bei. Das Arzloch beherbergt daher auch seltene  
Tier- und Pflanzenarten und es gibt jede Menge zu entdecken. Besonderheiten sind die  
Felsformation ‚Markgrafentisch‘ sowie der Wasserfall, der gerade in der regnerischen  
Jahreszeit nur so vor sich hin sprudelt.

![Am Arzloch (c) Sonja Haas](https://www.bayreuth-tourismus.de/wp-content/uploads/2022/10/Am-Arzloch-c-Sonja-Haas.jpg)*Am Arzloch (c) Sonja Haas*

![Im Schlosspark Fantaisie](https://www.bayreuth-tourismus.de/wp-content/uploads/2022/10/Im-Schlosspark-Fantaisie-c-Sonja-Haas.jpg)*Im Schlosspark Fantaisie*

![Siegesturm bei eckersdorf(c) Sonja Haas](https://www.bayreuth-tourismus.de/wp-content/uploads/2022/10/Siegesturm-c-Sonja-Haas.jpg)*Siegesturm (c) Sonja Haas*

  
Zurück am Parkplatz des Friedhofes kann man auch das Letzte kleine Paradies  
besuchen. Das Salamandertal. Vom Friedhof bergab führt der Weg direkt ins  
Salamandertal, welches ebenfalls durch die geologischen Umstände im Zeitalter des Jura  
zu einer noch heute naturbelassenen kleinen Schlucht geformt wurde. Kaum ist man im  
Tal angekommen, fühlt es sich an, wie als wäre man in eine andere Welt eingetaucht und  
komplett abgeschnitten von Zivilisation und dem Alltag. Auch hier warten Felsformationen  
und ein Wasserfall. Und doch hat es seinen ganz eigenen Charme, wenn man dem  
Mühlbach durch das Tal folgt. Wie der Name des Tals schon sagt, ist hier die Chance sehr  
hoch bei feuchten Wetterverhältnissen dem ein oder anderen Feuersalamander zu  
begegnen. Der Weg insgesamt ist recht kurz, aber deswegen nicht minder erholsam und  
erlebenswert. Einfach mal die Augen schließen, die kühle Waldluft einatmen und  
verweilen.

  
Nach einem Spaziergang bzw. einer Wanderung durch diese kleinen Paradiese fühlt man  
sich schon direkt geerdeter. Anschließend noch ein Stück Kuchen im Schlosspark Café  
genießen. Perfekt!

